Es geht weiter abwärts....
Thursday, 19. March 2009

Täglich hört und liest man im Moment weitere schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft. Es wird versucht zu handeln, gegenzusteuern und die Krise abzuwenden. Gab es bisher immer mal wieder die Aussage bis Mitte des Jahres sei ein Entspannung zu erwarten, so heißt es jetzt immer häufiger die Talsohle sei noch nicht erreicht. Und das trifft unser Unternehmen, da wir ja nunmal Stahlproduzent sind und sehr eng mit der Automobilbranche vernetzt sind, sehr hart.

Angefangen hat es mit Abbau von Resturlaub, Überstunden und sonstigen Arbeitszeitkonten. Im Februar kam dann auch für die Angestellten eine Begleitung der Kurzarbeit sowie eine unternehmensweite Änderungskündigung aller 40-Stnden Verträge auf 35h dazu. Jetzt sind wir an einem Punkt wo alle Angestellten die betriebliche Kurzarbeit mit 40% zu begleiten haben. Was das bedeutet? Nun, es gibt Mitarbeiter (3 Personenhaushalt) die im März mit unter 900 EUR netto abgerechnet werden. Dem entgegen stehen aber dann auch die Forderungen der Geschäftsleitung bestimmte Abläufe und Terminvorgaben zwingend einzuhalten.
Man kann nicht auf der einen Seite die Mitarbeiter nach Hause schicken und sie auf der anderen Seite zwingen Termine zu halten.

Nun ja, persönlich denke ich man kann im Moment froh sein überhaupt noch einen Job zu haben, denn jetzt aktuell möchte ich nicht wirklich auf den Arbeitsmarkt kommen. Dann lieber den Gürtel enger schnallen und hoffen das die Gesetzesänderungen, Abwrackprämien und Unterstützungsfonds doch etwas helfen.

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